Freitag, 5. Dezember 2008

Das elende Los der Narwale!

Der Mensch, dieses furchtbarste und rücksichtsloseste aller Raubtiere, Zerstörer der Umwelt, Vernichter der Natur, aber auch sein eigener größter Feind, er hat aus lauter Gnade und Mitgefühl in den vergangenen zwei Wochen 629 Narwale getötet - aus lauter Mitgefühl und Mitleid mit der geschundenen Kreatur! Dies schreibt n-tv.de unter der Überschrift "Tiere drohten zu ersticken - Jäger töten 629 Narwale".
Man könnte fast Tränen bekommen, ob so unerträglich viel "Menschlichkeit". Aber ist es nicht der Mensch, der die Umwelt zersört, das Klima verändert und den Lebensraum der Tiere einschränkt? Und dann ist er so gnädig und tötet die leidenden Geschöpfe.
n-tv schreibt, die Wale seien von Eis eingeschlossen gewesen und hätten sich um wenige verbliebene Löcher im Eis gedrängt und wären sowieso kurz vor dem Ersticken gewesen. Also erschoß man sie kurzerhand mit Harpunen und Gewehren!
Der Einwand von Umweltschützern, die kanadische Regierung solle die eingeschlossenen Wale mit Hilfe eines Eisbrechers in eisfreie Gewässer geleiten, sei nicht praktikabel. Der Grund? Einen im südlichen Kanada stationierten Eisbrecher ins Eismeer zu schicken sei nicht praktikabel! Ein Eisbrecher? Im Süden Kanadas? Da wird er natürlich dringender gebraucht als im Norden wo das Eis ist, schon klar.

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